Sexualberatung

Ich bin Christin Gemoll, 1983 geboren und Sexologin.
Um da hin zu kommen, waren einige Umwege notwendig. Somit bin ich auch Sozialarbeiterin und Systemische Beraterin. Viele meiner Berufsjahre habe ich in Führungspositionen verbracht und mich aktiv für Bildung in unterschiedlichen Gremien eingesetzt. In der Auseinandersetzung mit komplexen Phänomenen, die das menschliche Leben charakterisieren, fehlte mir die Sexualität in ihrem Wirken. In meiner Persönlichkeit handele ich leidenschaftsorientiert und begeistere mich für Nischenthemen. Und sind wir mal ehrlich, Sexualität bleibt eine brisante nischenreiche Materie. Auf meinem Weg zur Sexologin durfte ich vielfältig und wissenschaftlich Sexualität entdecken und fühle mich in der Thematik zuhause. Mein Studium habe ich 2019 beendet.

Meine Haltung

Die systemische Denkweise prägt grundlegend meine Haltung und beeinflusst maßgeblich meine Arbeitsweise. Systemisches Denken betrachtet immer das gesamte soziale System einer Person. Das bedeutet, dass Ihre Verhaltensmuster nicht isoliert aus Ihren inneren Eigenschaften heraus betrachtet werden, sondern aus den gelebten Beziehungen und Interaktionen in ihrer Sie umgebenden Umwelt. Die sexologische und systemisch ausgerichtete Beratung orientiert sich an Ihrem Anliegen und dementsprechend werden Ideen sowie passgenaue Methoden integriert.

Meine Ausbildung

2021 Weiterbildungen (life lessons) bei Dr. med. Karoline Bischof in Klinische Sexologie
Prof. Dr. Ulrich Clement in Systemische Sexual- und Paartherapie, Dr. Maja Storch im Züricher Ressourcen Modell
2016 bis 2019 Master of Arts Sexologie (sexuelle Gesundheit und Sexualberatung) an der Hochschule Merseburg
2011 bis 2013 Ausbildung zur systemischen Beraterin an der Hochschule Zittau/Görlitz
2003 bis 2007 Studium zur staatlich anerkannten Diplom Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (FH) an der Hochschule Zittau/Görlitz

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Und warum das Projekt „rabbits“ heißt und wie die Hasensymbolik mit mir verknüpft ist, verrate ich gern persönlich.

Rufen Sie mich an:015906212777

Schreiben Sie mirmail@rabbits-sexualberatung.de

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Ich bin Sexologin!

JA das gibt es.
Noch ist der Gang zu einer Sexologin, in Deutschland zumindest, nichts Gewöhnliches.
Für die unterschiedlichsten Erkrankungen und Beschwerden gibt es einen Spezialisten. Wir googeln unsere Beschwerde und treten ins Gespräch mit jemanden dem wir zutrauen etwas dazu beitragen zu können. Schließlich wollen wir eine Lösung für unser Problem. Wie ich finde etwas ganz Natürliches. Aber wenn der sexuelle Spaß ausbleibt, der Penis nicht mehr steht oder die Vagina nicht mehr feucht wird, beginnt auch hier die Suche nach den Lösungen. Aber mal so eben über das nicht Funktionieren zu plaudern, ist nicht der gängige Weg. Die vergebliche Suche nach Unterstützung und das lange meist stille Leiden muss nicht mehr sein. Die Aufgabe einer Sexologin ist es, sich Ihren unangenehmen Erfahrungen und unüberwindbaren Herausforderungen in Ihrer Sexualität zu widmen. Ziel ist es, innerhalb der Beratung Ihnen Möglichkeiten bezüglich der Gestaltung Ihrer Sexualität aufzuzeigen und mit einem professionellen, offenen und vor allem objektiven Blick sinnbildlich den Knoten platzen zu lassen.

Sexualberatung

Das Sexuelle hat meiner Ansicht nach eine unglaubliche Präsenz, sorgt damit für eine neue Vielfalt und individuelle Wünsche. Das macht es nicht einfacher „per Du“ mit dem Thema Sexualität zu sein.

Aber warum nun Sexualberatung?
Kommt Ihnen Folgendes bekannt vor?
  • Die Erwartungen an Ihre Sexualität sind anders als das, was Sie derzeit erleben.
  • Sie wünschen sich mehr Nähe und Zärtlichkeit in Ihrer Partnerschaft.
  • Sie machen sich Gedanken zur Sexualität in Ihrer Langzeitbeziehung.
  • Ihr Körper macht nicht so mit, wie Sie es sich wünschen.
  • Sie ejakulieren frühzeitig oder eine Erektion bleibt aus.
  • Sie leiden unter einem Vaginismus.
  • Sex schmerzt.
  • Sie bemerken eine Veränderung Ihres Lustempfindens.
  • Der Orgasmus, den Sie sich wünschen, bleibt aus.
  • Sexuelles Begehren ist verschwunden.
  • Sex ist mehr Frust als Lust.
  • Sie haben Fragen zur Sexualität im Alter.
  • Sexuell sind Sie unerfahren.
  • Sie belasten Ängste, Hemmungen, Unsicherheiten im Zusammenhang mit Ihrer Sexualität.
  • Sexualität können Sie nur noch in Außenbeziehungen erleben.
  • Ihr Fetisch wird zur Herausforderung.

Und, und, und …
Das ist nur eine Auswahl an möglichen Herausforderungen, die mir begegnen und die das sexuelle System bewegen können und dabei bedarf es einer individuellen und sorgfältigen Betrachtung einer jeden einzelnen Thematik.

Jetzt sind Sie vielleicht jemand, der oder die sich in einer Beziehung befindet. Gerade innerhalb einer Partnerschaft bleibt eine sexuelle Herausforderung nicht unentdeckt. Nur wie es sich äußert, ist meist sehr unterschiedlich. Wenn sich statt Lust und Leidenschaft Routine einschleicht, der Funke nicht mehr springt und Sie das Gefühl haben alles ausprobiert zu haben, der gewünschte Erfolg aber ausbleibt, bedarf es einer Zurückeroberung der Lust.

Kommt Ihnen etwas davon bekannt vor, dann zögern Sie nicht und schreiben Sie mir, egal ob als Einzelperson oder als Paar. Denn ich glaube daran, dass eine erfüllte Sexualität erlernbar ist und sexuelle Zufriedenheit für jedes Individuum möglich.

Der Ansatz Sexocorporel

Sexocorporel ist ein, im französischsprachigen Kanada, entstandenes Konzept, das langsam über Frankreich und die Schweiz auch in Deutschland ankommt. Entwickelt wurde der Ansatz durch den Sexualforscher Prof. Jean-Yves Desjardins, es ist ein ganzheitliches Erklärungsmodell menschlicher Sexualität. Es verfolgt die Intension der sexuellen Gesundheit und betrachtet dabei die sexuelle Entwicklung und Funktionalität eines Individuums. Desjardins spezifiziert eine Körper-Hirn-Einheit, was bedeutet, dass jeder kognitive oder emotionale Vorgang eine Resonanz im Körper erzeugt und umgekehrt. Somit funktioniert im individuellen System nichts losgelöst voneinander, was dem Prinzip der Ganzheitlichkeit entspricht.
In den Fokus des Arbeitens wird der Körper gestellt und zwar aufgrund seiner Unmittelbarkeit im sexuellen Erleben.

Was bedeutet körperorientiertes Arbeiten?
Üben, üben, üben.
Im Gesamtprozess spielen sexuelle Lernprozesse eine entscheidende Rolle, denn diese ermöglichen eine Veränderung des sexuellen Erlebens. Unter Körperarbeit versteht man angeleitete Wahrnehmungsübungen, die individuell zu Hause gefestigt werden. Nur mit einem besseren Verständnis für den eigenen Körper und seinem Ausdruck sind Schritte in eine zufriedenere, individuelle und partnerschaftliche Sexualität möglich.
Sind Übungssequenzen Teil des Beratungssettings, finden diese immer bekleidet statt.

Was Sie bei mir erwartet

Eine weitere wichtige Säule meiner Beratungsarbeit ist der Ansatz Sexocorporel. Ich lege Wert auf ein Setting, in dem Sie sich wohl fühlen und mit Ihrem Thema ankommen können. Mir ist es wichtig, dass Ihnen eine entspannte Atmosphäre begegnet, in der ich mir Ruhe und Zeit für unser Gespräch nehme. Gezieltes Fragen meinerseits hilft Ihnen, ihre Herausforderung zu umschreiben oder zu konkretisieren. Sie sollen Ihr Thema, Ihre Beziehung und Ihr wirkendes System besser verstehen, bevor wir einen gemeinsamen Weg gestalten, auf dem ich Sie dann individuell und wertschätzend begleite.

Gut zu wissen!

  • Die Beratung erfolgt in Gesprächsform und unterliegt der Schweigepflicht.
  • Die Beratungssequenz liegt im Durchschnitt bei 3 bis 6 Sitzungen im wöchentlichen ggf. zweiwöchentlichen Turnus. Eine Fortführung ergibt sich aus dem Anliegen und dem individuellen Bedürfnis.
  • Sie können bis 24h vor der Beratung absagen. Bei späteren Absagen wird ein Ausfallhonorar in voller Höhe berechnet.
  • Ihre Beratung kann leider noch nicht über die gesetzliche Krankenkasse abgerechnet werden.

Preise

Einzelberatung

  • 60 Minuten/80€
  • 90 Minuten/120€
  • online-Beratungen 60 Minuten/70€

Paarberatung

  • 60 Minuten/100€
  • 90 Minuten/140€
  • online-Beratungen 60 Minuten/90€

Movement and Desire

Mit Tanz in deine Sexualität eintauchen
Safe and Brave Movement Spaces

"Tanzt tanzt sonst sind wir verloren." Pina Bausch

Dieser Satz begleitet mich schon lange. Er wurde bisher künstlerisch in meinem Verein Minor e.V., in dem ich als Vorstand tätig bin, verewigt und ist auch Teil meiner Masterarbeit geworden.
In dieser beschäftigte ich mich mit der Einflussnahme des choreografierten Tanzes auf die weibliche sexuelle Selbstsicherheit. Um ein Ergebnis zu erzielen, wurden Frauen choreografisch angeleitet über einen begrenzten Zeitraum zu tanzen. Den Rahmen der Arbeit bildeten die theoretischen Grundlagen der Themen Körper, Tanz und Sexualität. Demzufolge wurden auch die Grundlagen des Ansatzes Sexocorporel dargestellt, die Wirkungsweise von Tanz erörtert und die Phänomenologie des Körpers behandelt. Diese Art zu forschen und zu arbeiten hat mich begeistert und auch nach meinem Studium nicht losgelassen. Warum? Weil ich von den positiven Wirkungen tänzerischer Bewegungen überzeugt bin und es entwickelte sich das Workshop Programm „Movement and Desire“.

Was ist “Movement and Desire”

Das Workshop Programm “Movement and Desire” soll ein sicherer Ort für Erfahrungen mit Bewegungsabläufen sein. Es soll in Themen rund um Sexualität und Körper eingetaucht werden. Dabei wird sich fokussiert auf das Medium Tanz, mit Elementen aus dem Mobility Flow und Körperübungen nach dem Ansatz Sexocorporel. Sie erwartet ein buntes Potpourrie aus bewegter Methodik.

Das Ziel

… ist ein tieferes und bewussteres Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Körper und Geist, zwischen Erlerntem und Gezeigtem zu erlangen. Sie entwickeln ein Verständnis dafür „wie Sie wo hingekommen sind“, was Einfluss genommen hat und wie Sie Sexualität gelernt haben.
Dabei wollen wir uns auf den spürbaren Körper fokussieren, ihn als kompetent empfinden und uns sinnlich als auch lustvoll mit diesem verbinden.

Was Sie erwartet

Viel Bewegung. Erfahrungs(spiel)räume mit Ihrem Körper. Wissenszuwachs über den Zusammenhang zwischen Ihrem Körper und Ihrem sexuellen Profil. Ein Forum zum Austauschen und gemeinsamen Erleben.

Umsetzung

Die einzelnen Workshopeinheiten sind ineinander abgeschlossen, aber aufeinander aufbauend. Jede Workshopeinheit enthält folgende Inhalte:

  • thematisch fokussierter Impulsvortrag
  • Choreografierte und improvisierte Bewegungseinheiten
  • Wahrnehmungsübungen
  • Vertiefung der Selbstwahrnehmung über Entschleunigung und Bewegung
  • Modulation der Körperspannung und Gestaltung der Atmung
  • Resensibilsierung von Körperregionen
  • Reflexionsmethoden
  • Austausch und Bewegung in Kleingruppen

Workshopthemen

Die bisherigen Workshopthemen entstammen den Erfahrungen aus der Sexualberatung und werden fortlaufend durchgeführt.

  • Über Körperbilder und Befreiungsakte – Body Image meets Sexuality
  • Ich will was, was du nicht willst – Mein individueller sexueller Fingerabdruck
  • Das Phänomen der Lust
  • Der berührte Körper – Die Bedeutung von Berührung
  • Sexuelle Selbstsicherheit
  • Raum – From finding to feeling

Fragen und Anmeldung

Sie haben Fragen zum Workshopprogramm, dann schreiben Sie mir gern eine E-Mail. Wenn Sie Lust haben mitzumachen, dann können Sie sich über diese Webseite anmelden oder Sie schreiben mir eine E-Mail.

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In nächster Zeit werde ich an dieser Stelle über verschiedene laufende Projekte und geplante Vorhaben informieren.
Falls Sie aber zu einem bestimmten Thema etwas lesen wollen, schreiben Sie einfach eine E-Mail an
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Posted by Julius Erler

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